Knochenaufbau – Fischer-Brandies

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Knochenaufbau

Knochenaufbau

Implantate benötigen für Ihre Verankerung ein ausreichendes Knochenlager. Aufgrund von Knochenabbau nach Zahnverlust ist teilweise nicht mehr genügend Knochen vorhanden, um Implantate an der erforderlichen Position setzen zu können. In diesem Fall ist ein Knochenaufbau zu diskutieren. Im folgenden werden Standardverfahren beschrieben. Darüber hinaus können weitere Methoden oder Kombinationen der beschriebenen Techniken zu einem implantierbaren Knochenlager führen. Die Eingriffe lassen sich in der Regel in örtlicher Betäubung durchführen.

Sinuslift (geschlossen)

Bei diesem Verfahren wird über die Bohrung für das Implantat das Knochenlager in Richtung Kieferhöhle erweitert. Das Implantat selber wird in der gleichen Sitzung eingebracht.

Sinuslift (offen)

Im Oberkiefer-Seitenbereich ist das Knochenlager infolge der Ausdehnung der Kieferhöhle häufig zu flach. Hier kommt das Verfahren der Sinusbodenelevation, kurz Sinuslift genannt, zur Anwendung. Der Eingriff ist in aller Regel in örtlicher Betäubung ambulant durchführbar. Dabei wird seitlich in die Kieferhöhle eingegangen, die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben und der gewonnene Hohlraum mit künstlichem Knochenersatzmaterial aufgefällt. Die knöcherne Durchbauung des aufgebauten Areals dauert 5 Monate, während diese Zeit kann der bisherige Zahnersatz weiter getragen werden. Dann werden die Implantate gesetzt. Die Einheilung verläuft sehr zuverlässig, eine Knochenentnahme ist nicht erforderlich. Mit dieser Methode ist eine Implantatversorgung im Oberkiefer-Seitenbereich in den meisten Fällen möglich.

Bone splitting und Knochenauflagerung

Ist der Kieferkamm zwar hoch genug, aber zu schmal, gibt es zwei Methoden, die zum Einsatz kommen:
Zum einen kann man den Knochen in Längsrichtung durchtrennen, ihn vorsichtig aufdehnen und somit verbreitern. Zum anderen kann man an einer anderen Stelle, meist in der Weisheitszahnregion, Knochen entnehmen und diesen an der zu schmalen Stelle auflagern. In Verbindung mit dem Einbringen von Knochenersatzmaterial und einer abbaubaren Membran lässt sich vielfach ein ausreichend breiter Knochen herstellen, in den dann Implantate eingesetzt werden können. Im begrenzten Umfang kann auch in vertikaler Richtung aufgebaut werden. Die Verwendung von Beckenknochen, die mit einem Entnahmeeingriff in Vollnarkose und Beschwerden an der Entnahmestelle verbunden ist, ist nur noch in sehr seltenen Fällen indiziert.